Unverhofft kommt im Leben ja so oft. Gerade als ich kulinarisch wirklich nach gar nichts suche, fällt im übertragenen Sinne eine Jackfrucht auf meinen Esstisch. Eine bestimmt fast einen Meter lange, halb aufgeschnittene riesige, orange-gelbe Frucht mit Kernen so groß wie Walnüssen, liegt auf dem Verkaufstresen eines kleinen Asia-Shops. Eine Seltenheit, denn Jackfrucht ist in unseren Breiten (noch) nicht so oft zu finden.
Manchmal sind es die einfachsten Dinge im Leben, die glücklich machen. Selbst gebackenes Brot gehört definitiv dazu. Der Duft von frischem, noch warmen Brot macht Appetit und wärmt die Seele. Natürlich hat auch das kleine Glück seinen Preis. Es kostet etwas mehr Zeit in der Herstellung. Geduld ist das beste Rezept beim Brotbacken und der wichtigste Bestandteil – neben Mehl, Wasser, Hefe und Salz.
(Werbung) Ja, wer öfter mal Sushi isst, kennt sie – die grüne Wasabipaste, die zum Sushi serviert wird und so scharf ist, daß die Nase davon so richtig frei wird und die Augen tränen. Aber wer weiß eigentlich wirklich, was er sich da zu Gemüte führt? Kaum jemand. Das wurde sogar vor einem Gericht behauptet, aber dazu später. Wie gut, daß ich echten, frischen, gesunden und wahren Wasabi von den Jungs von Pepperworld ausprobieren konnte.
„Prijatnawa Apitita“ – Das war Russisch. Für „Guten Appetit“. Und den braucht man wirklich, weil es in russischen Häusern immer reichlich zu essen und zu trinken gibt. So auch beim russisch Kochen lernen mit Natascha. In ihrer eigenen russischen Küche wurde kredenzt, geköchelt und gebastelt: Blinis mit Kaviar, Hühnerleberpastete, „gefilter“ Fisch, Borsch, Piroschki, Pelmeni, Warenki, Wodkadegustation, russische Bienenwabentorte…
Was haben wir hier in Deutschland nicht mittlerweile auf ungezählte Arten und Weisen unseren Kaffee zubereitet! Aufgeweckt wurden wir als Jugendliche noch mit folgender Geräuschkulisse: Radiomusik und die röchelnde und zischende Filterkaffeemaschine unserer Eltern in den Achtziger Jahren.
*Wer hat’s erfunden? Tinka Leene. Und die wohnt da, wo vor allem die Rheinländer gerne Urlaub machen: In St. Laurens, Zeeland, Holland. In der Region findet man die meisten Sterneköche der Niederlande. Und von da kommt auch ihre Erfindung, eine außergewöhnliche Backform: Der Zeeländische Knopf.