Crème Brûlée Tarte

Crème Brûlée Tarte

von Endlich Geniessen

Mit einer süßen Crème Brûlée Tarte als Nachspeise geht es heute weiter. Crème Brûlée ist meines Erachtens eine der besten, klassischen französischen Süßspeisen, hier in einer besonderen Variante, nämlich mit einem Mürbteigboden. Als Créme Brûlée Tarte. Oui, der verlockende Karamelduft, die fluffige, weich-süss-vanillige Creme, die knackige Karamelkruste, der feine Mürbteigboden sind unwiderstehlich.

Crème Brûlée Tarte

Wer jetzt auch Lust hat auf einen kleinen abgeflammten französischen Kuchen, die Gebrannte Creme Törtchen aus dem Schälchen hat, dem kann ich dieses verführerische Variante also wärmstens empfehlen. Und Crème Brûlée selber machen ist eigentlich gar nicht schwer. Es ist keine Zauberei. Bis auf die Wartezeiten für den Teig und das Auskühlen geht das Dessert ganz einfach und schnell. und man benötigt einen kleinen Flämmer oder Bunsenbrenner, damit man den braunen Zucker kurz vor dem Servieren schön abflämmen kann und karamelisieren lässt, damit die knackige Kruste entsteht.

Tips für ein ganzes französisches Menü

Nach der Ente a l’Orange, der Ziegenkäse-Tomaten-Tarte geht’s also hier am Blog weiter mit der Creme Caramel, wie die Crème Brûlée auch genannt wird, richtig frankophil zu. Damit hätte man schon ein herrlich französisches Menü zu besonderen Anlässen. Fehlt nur noch ein guter Wein dazu.

Übrigens geht das Gerücht, daß die Crème Brûlée eigentlich von den Engländern in Cambridge erfunden wurde, deshalb heißt sie dort “Cambridge Burnt Cream”. Die Spanier sagen zur Crème Brûlée Creme Catalan, geben etwas Zitrone oder Zimt dazu, sonst aber gibt es keinen großen Unterschied. 

 

 

Tarte Creme Brulee

 

Crème Brûlée Tarte

Zubehör

Bunsenbrenner
feuerfeste Schälchen
Erbsen zum Blindbacken

Vorbereitungszeit: Wann wird die Crème Brûlée fest?

Die Tarte sollte über Nacht im Kühlschrank fest werden, mindestens aber 4 Stunden durchkühlen zum Festwerden.

Zutaten

Teig

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 50 g Zucker
  • 125 g Butter

Füllung

  • 400 ml Sahne
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 4 EL brauner Zucker

Zubereitung

Teig
 für den Tarte-Boden vorbereiten

Die Zutaten Mehl, Ei, Zucker und Butter und zu einem Teig verkneten und 1 Stunde kalt stellen.

Backofen auf Ober-Unterhitze 180 Grad vorheizen
.

Die Förmchen einfetten mit Öl oder Butter.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in so viele Teile teilen wie Förmchen da sind. Bei mir waren es 4 Stück.

Den Teig in die gefettete Form/Förmchen füllen. Nicht zu dick also nur etwa 1/2 cm auswälzen, lieber zuviel Teig weglassen.


Den Teig dann mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Dann den Teig und mit ausgeschnittenem Backpapier und Erbsen zum Blindbacken belegen.

Die Förmchen in den vorgeheizten Ofen geben und auf 25 Minuten Wecker stellen. 

 

Jetzt die Crème-Brulée herstellen

Während der Backzeit des Teigs die ausgekratzte Vanilleschote
 (größere Stücke der Schote mit den Fingern fein zerreiben) und mit den übrigen Zutaten Sahne Eier Milch und weißer Zucker verquirlen.

Wenn die Backzeit zu Ende ist die Förmchen aus dem Ofen nehmen, die Erbsen und das Backpapier abnehmen. Den Ofen aber anlassen.

Dann die Eier-Sahne-Masse auf den vorgebackenen Teig geben und im Ofen circa 50 – 60 Minuten bei 180 Grad backen.

Herausnehmen und abkühlen lassen. Das dauert etwas, am besten über Nacht, mindestens aber 4 Stunden.

 

Zum Schluss vor dem Servieren die Creme mit dem Flämmer/Bunsenbrenne karamelisieren:
Je nach Geschmack braunen Zucker auf die feste Creme streuen und mit dem Flämmer goldbraun brülieren.

 

Endlich Geniessen

 

 

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