Frischer Wind im Kastell Restaurant auf Burg Wernberg

Frischer Wind im Kastell Restaurant auf Burg Wernberg

von Endlich Geniessen


Das fabelhafte Kastell Restaurant auf Burg Wernberg in der Oberpfalz ist wieder einmal an einem spannenden Wendepunkt. Ein “Großer” ist mit Thomas Kellermann gegangen und hat Platz für einen würdigen Nachfolger gemacht: 
Seit Mitte 2018 führt der äusserst sympathische Robert Morgan das kulinarische Zepter. 


Der gebürtige Engländer aus Kent ist mit seinen 32 Jahren gerade richtig um frischen Wind in die ehrwürdige Burg zu bringen. 
Für höchste Genüsse wird der neue Küchendirektor über neun Köche aus aller Welt weiterhin zuverlässig sorgen. Denn Robert Morgan bringt perfektioniertes Know How aus vielen Jahren Sous-Chef unter Zwei-Sterne-Koch Thomas Kellermann in der Kastell-Küche mit.

Robert Morgan Kastell Restaurant

 

Neue Leichtigkeit mit Sterne-Ambitionen

Schon beim Betreten des Restaurants fällt auf: Mit der Ära von Robert Morgan ist nun eine neue Leichtigkeit eingezogen. Das Kastell 3.0: Denn Morgan ist nun der dritte Thronfolger auf der Burg, nach Christian Jürgens und Thomas Kellermann. Beide hatten die Michelin Sterne auf die Burg geholt. Und natürlich hat auch der neue Engländer, der übrigens der Liebe wegen nach Deutschland kam, weiterhin den Anspruch auf Sterne-Niveau zu kochen.

Neues Ambiente

Mit dem Wechsel des Chefs wurde das Interieur umgestaltet und dezent modernisiert. Die schwere Bestuhlung, Tischwäsche und das strenge Weiß sind verschwunden. Rustikale Holztische ohne Tischdecken, sehr passend zum historischen Ambiente einer Burg, leichtfüssige, aber bequeme gepolsterte Stühle oder Bänke, laden ein zum gemütlichen Verweilen. Hellgrüne Vorhänge und ebensolche Akzente verströmen eine freundliche und frische Atmosphäre. Die Sitzecken für zwei oder mehr Personen wurden liebevoll, mit loungeartiger Gemütlichkeit gestaltet. Hier kann man sich wohlfühlen.

 

 

 

Neues kulinarisches Konzept

Die Menükarten des Kastellrestaurants wurden neu konzipiert und lässiger: À la carte, nur zwei oder drei Gänge? Wie es beliebt, der Gast bestimmt mit seinen Wünschen wieviele kulinarische Aufführungen er mittags oder abends wünscht.  Dazu kann man sich, ebenfalls ganz flexibel, auch nur kleine Flasche Wein gönnen. Extra vom Winzer abgefüllt in 0,375 Liter Flaschen.


Preise

Preislich ist der Genuss auf der Burg erschwinglich, zwischen 9 und 18 Euro liegen die Vorspeisen und zwischen 25 und 36 Euro die Hauptgänge. Das alles kann der Besucher nun an sieben Tagen in der Woche haben. Auch im August bleiben die Burgtore nun offen. 

 

 

Sharing Menü

Bestens in diese leichte Konzept passt wunderbar das „Sharing Menü“ für unser Presse-Essen. “Sharing”, also englisch für Teilen, ist eigentlich wie bei Muttern zu Hause. Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts werden nacheinander auf großen Tellern und Platten serviert. Die Gäste nehmen sich selbständig oder bedienen sich gegenseitig und geniessen das gesellige Miteinander.

 

Lieferanten und Produkte

Trotz vieler Neuerungen gibt es einige Konstanten. Manche Dinge kann man einfach nicht besser machen, meint Hoteldirektor Johannes Lehberger, seit einem Jahr auf der Burg. Fleisch, Fisch und Gemüse kommen, soweit es nur irgendwie geht, weiterhin direkt aus der Region. Qualitativ produzieren die Oberpfälzer Bauern einfach erstklassige Produkte, findet auch Morgan. Fast 100 % farm to table, ohne Zwischenhändler, frisch und nachhaltig unter Wertschätzung der Lieferanten, der Natur und am allermeisten der Tiere. Dass der zarte, frisch tranchierte Bauerngockel vom Sharing Menü ein gutes Leben hatte und auf der Burg ein ehrwürdiges Finale fand, das schmeckt man einfach.

 

Trinkgenuß

Geblieben ist auch der Hausgeist der Burg, Sommelier Herr Frank Hildebrand. Die Stammgäste werden ihn kennen, denn er sorgt bereits seit über einem Jahrzehnt für harmonischen Trinkgenuß zu den Menüs. Er kredenzt übrigens leidenschaftlich gern schwerpunktmässig tolle deutsche Weißweine (die Wahl fiel beim Sharing Menü auf den 2017er Sauvignon Blanc Kaitu vom Weingut Schneider) und österreichische Geheimtips.

 

Patisserie

Die seltene Kombination von Kastell-Küche mit direkt angrenzender Patisserie hat sich natürlich auch nicht geändert. Zu Vorspeise und zum Hauptgang bei unserer Verköstigung gab es herrlich frische weichknusprige Laugensemmeln und würziges Treberbrot. Beim abschliessenden Überraschungsdessert verzücken die Kreationen der Patissières und entlocken uns Gästen anerkennende Seufzer beim Geniessen.

 

Sharing Menü

“Grüße von Oberpfälzer Wiesen, Wäldern und heimischen Gärten”

Die Vorspeisen

Salat von Jungem Gemüse mit Ziegenkäse und Himbeervinaigrette

Salat von Jungem Gemüse mit Ziegenkäse und Himbeervinaigrette

 

Hausgemachte Charcuterie mit eingelegtem Gemüse, Feigensenf und Käse

 

Bayerische Enten Pancakes (zum Selbstrollen)

 

 

 

 

Die Hauptspeise 
(wird am Tisch tranchiert)

Oberpfälzer Bauengockel mit Kartoffelbrei
Hühnerroulade mit Blutorangenbeurre
Fenchel und Fenchelsalat

 

 

 

Unser Überraschungsdessert

Safranpanacotta mit Himbeeren

 

Rhabarbercrumble, Eis

New York Cheesecake 

Endlich Geniessen

Disclaimer: Herzlichen Dank für die Einladung zum Presse-Essen im Kastell-Restaurant. Zum Essen mit Robert Morgan hat mich Hoteldirektor Herr Johannes Lehberger eingeladen. Der Artikel spiegelt meine unbeeinflusste Meinung wider. Weder wurde auf die Text- noch auf die Bildberichterstattung Einfluss genommen.